Herzlich Willkommen!
2017 zum zehnten Mal: Oper-Open-Air in wunderbaren Parks und Landschaftsgärten, ein ganzer Nachmittag Musik mit jungen Gesangssolisten, Ensemble- oder Orchesterbegleitung, Catering oder Picknick in der Pause. Ein Opernfest für die ganze Familie! Und sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, gibt es an allen Orten die Möglichkeit, drinnen zu spielen.
Wer hat hier die Hosen an?
Oper auf dem Lande 2017

Wer hat hier
die Hosen an?

Kaffeekantate (J.S. Bach) und
„Hosenrollen“ von Händel bis Strauß

Gesangssolisten: Franziska Abram, Franziska Giesemann, Katarina Andersson, Anna Schaumlöffel, Florian Neubauer und Friedo Henken
Bläserensemble des Festivalorchesters „Oper auf dem Lande“
Nastja Schkinder, Akkordeon

Musikalische Leitung: Matthias Wegele
Regie: Renate Rochell

4., 5. & 6. August|Rittergut Eckerde I
12. & 13. August|Edelhof Ricklingen
19. August|Schloss Bückeburg
27. August|Romantik Bad Rehburg
2. September|Friedrich-Loeffler-Institut, Kloster und Kirchengemeinde Mariensee

Beginn jeweils 16:00 Uhr, Einlass ab 15:00 Uhr

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Wer hat hier die Hosen an?

Programm 2017

Kaffeekantate

(J.S.Bach)

16:00 Uhr, Beginn 1. Teil

J.S. Bach, den man ja eher für ernstere Musik kennt, komponierte mit der Kaffeekantate (BWV 211) ein heiteres Kabinettstückchen.

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Hosenrollen

von Händel bis Strauß

ca. 18:00 Uhr, Beginn 2. Teil

Was sind „Hosenrollen“? In vielen Opernkompositionen war es üblich, die Rollen von Knaben oder jungen Männern mit tiefen Mezzosopran- oder Altstimmen zu besetzen.

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Mitwirkende

Musikalische Leitung:Matthias Wegele
Regie:Renate Rochell
Musikalische Assistenz:Jakob Warlich
Regieassistenz:Eduard Lind

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Wer hat hier die Hosen an?

Eintrittskarten

Kartenpreise: 25 €

Übliche Ermäßigungen (mit Ausweis) 20 €, Kinder/Jugendliche bis 16 Jahre 5 €
Telefonische Informationen: 0171 9572061

Der Vorverkauf 2017 beginnt ab 22. Mai 2017

Vorverkaufsstellen Eintrittskarten kaufenFür Eckerde und Ricklingen

Künstlerisches Konzept

Wo Musik und Natur einander berühren

Ein Landschaftspark in spätsommerlicher Pracht: Das Laub hängt schwer an den großen alten Bäumen, die ersten Verfärbungen künden vom baldigen Herbst und die Zweige biegen sich unter dem Gewicht der Früchte, die sie tragen. An einem Bühnenbild, das so aussieht, müsste man lange arbeiten – und die Gefahr, dass es kitschig wirkt, ist nicht gerade klein. …
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Wer hat hier die Hosen an?

Förderer & Partner 2017

Archiv

Rittergut Eckerde I

begeistert in seiner jetzigen Gestaltung seit 2002 die Besucher. Von Mai bis Oktober öffnen die Besitzer Anno und Karin von Heimburg an jedem 1. Sonnabend im Monat die Pforten und führen interessierte Besucher selbst durch den Park.

Über viele Jahre sah man, so der Hausherr, „den Wald vor lauter Bäumen nicht“, denn von dem um 1896 angelegten Park gibt es keine zeitgenössischen Pläne mehr. Mit Gartenexperten wurde ein Konzept erarbeitet und mit viel Engagement umgesetzt. Rund 200 Bäume mussten weichen, der Teich wurde entschlammt, Wege wurden freigelegt und Blickachsen geschaffen.

Heute zählt der Park zu den schönsten historischen Landschaftsgärten Niedersachsens. Mit seinen Solitären ist er ein Kleinod für Dendrologen. All jene, die die Schönheit der gestalteten Natur lieben, begeistert der Park durch sein Farbspiel, das gerade jetzt, im beginnenden Herbst, wieder eine besondere Pracht entfalten wird.

Dass Träume wahr werden können, das zeigt jetzt auch das Projekt Oper auf dem Lande, denn schon lange hat die Hausherrin Karin von Heimburg die Idee, eine Opernaufführung im Stile vom englischen Glyndebourne in ihrem Park zu verwirklichen. Mit der Unterstützung durch die Stiftung Edelhof Ricklingen und engagierten Künstlerinnen und Künstlern kann dieser Traum in die Wirklichkeit umgesetzt werden.

Gartenführungen von Mai bis Oktober immer am 1. Sonnabend im Monat,
in der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr.
Gruppen nur nach telefonischer Anmeldung.

Alte Dorfstraße 2, 30890 Barsinghausen

Edelhof Ricklingen

In Ricklingen soll das gleichnamige, im Calenberger Land reich begüterte Edelherrengeschlecht den Schwerpunkt seiner Besitzungen gehabt haben. Mechthild v. Ricklingen, mit der diese Familie ausstarb, vermachte ihr Eigentum Ende des 12. Jahrhunderts der Kirche zu Minden. In der Folgezeit wurde die Familie v. Alten mit Ländereien in Ricklingen belehnt. Diese bilden den Grundstock des auch heute noch der Calenberger Ritterschaft angehörenden – meist kurz „Edelhof“ genannten – Ritterguts Ricklingen.

Die Gutsanlage hat durch den Zweiten Weltkrieg erhebliche Beschädigungen erlitten. Zwar konnte das Herrenhaus gerettet werden, das angrenzende Gebäude und ein großer Ochsenstall wurden 1943 aber durch Bomben zerstört. Die zum Gut gehörende Kapelle aus der Zeit um 1300 brannte ebenfalls aus. Nachdem diese bereits 1965 renoviert werden konnte, sah es der derzeitige Eigentümer Victor Jürgen v. der Osten nach seiner Besitzübernahme als eine vordringliche Aufgabe an, die alte Gebäudesubstanz unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes zu retten. Die Renovierung der vorhandenen Bausubstanz wurde ergänzt durch Neubauten, die sich in Größe und Gestaltung der alten Struktur anpassen. Das Gesamtensemble, dem durch seine Bauten, seinen Garten und Wald, aber auch durch seine Lage am Rande eines Naturschutzgebietes bei unmittelbarer Citynähe eine Besonderheit nicht abzusprechen ist, rechtfertigen die Bemühungen um die Instandhaltung.

Um ihm wichtige Ziele, nämlich die Pflege erhaltenswerter Gebäude und Gartenanlagen, aber auch Maßnahmen in den Bereichen der Kunst und Kultur sowie der Kranken- und Altenpflege, nach Kräften zu unterstützen, hat der derzeitige Eigentümer im Jahre 1994 die „Stiftung Edelhof Ricklingen“ ins Leben gerufen. Aus Mitteln der Erträge des von ihm zur Verfügung gestellten Stiftungsvermögens, aber auch eingeworbener Spenden, werden kulturelle, soziale und mildtätige Maßnahmen gefördert, die in der Tradition ritterlicher Verpflichtungen zu sehen sind.

www.stiftung-edelhof-ricklingen.de

Edelhof Ricklingen, Am Edelhofe 8, 30459 Hannover

Schloss Bückeburg

Die Bückeburger Schlossgärten, blicken auf eine bis in das Jahr 1550 reichende Geschichte zurück.

Vom relativ einfachen Kräutergarten zur komplizierten Renaissanceanlage, vom Barockpark zum Landschaftsgarten, von der wüsten Fläche, nach Beseitigung der Wallanlagen um 1790, bis zur Obstbaumschule, welche 1870 aufgelöst wurde, hat der Park bis zur heutigen Gestalt viele zum Teil ablesbare Veränderungen erfahren.

Im Jahre 1907 fertiggestellt wurde der Jagdpark, der weite Teile der Hofwiesen umfasst und die Gesamtfläche auf 80 Hektar erweitert. Die letzte große Erweiterung ging einher mit dem Bau des gewaltigen Mausoleums 1912, hier wurde ein eigener Parkteil angelegt. Das Mausoleum kann von Ostern bis Oktober an den Wochenenden und Feiertagen besichtigt werden.
Im Großen und Ganzen ein Landschaftspark mit einigen formalen Elementen, bieten sich zahlreiche gestaltete Ausblicke in die Landschaft, aber auch über das Wasser der Schlossgraft auf die Renaissancebauten des Bückeburger Schlosses. Prägend sind die Kastanien der den Graben begleitenden Alleen, 250 Jahre alten Eichen, ausgewachsene Sumpfzypressen, Süntelbuchen und Solitärbäume verschiedener Gattungen.

Das Parkcafé, einst als Turnhalle für die Kinder des Fürsten Georg an der Stelle eines Hühnerhofes gebaut, ist ein beliebtes Ausflugsziel in den Sommermonaten. Der Park bietet für die Veranstaltung Landpartie (immer Fronleichnam) den perfekten Rahmen, weiße Pagodenzelte unter alten Bäumen. Bis heute ist der auf der Schlossinsel befindliche Teil ein reiner Privatpark, der nur zur Landpartie für das Publikum geöffnet wird.

www.schloss-bueckeburg.de

Schloss Bückeburg, Schloßplatz 1, 31675 Bückeburg

Romantik Bad Rehburg

Die ehemals königlichen Kuranlagen von Bad Rehburg sind ein in Deutschland einzigartiges Bau- und Kulturdenkmal aus der Zeit der Romantik. Seine Ursprünge gehen zurück bis in das Jahr 1690, als die heilende Wirkung der hiesigen Quellen erstmals urkundlich erwähnt wurden.

Vor allem zwischen 1750 und 1850 lockte der damals als „Madeira des Nordens“ bekannte Kurort die Hannoversche Aristokratie nach Bad Rehburg. Selbst das Hannoversche Königshaus hat hier „der Gesundheit wegen und des Vergnügens halber“ seine Kuraufenthalte verbracht.

In dieser Zeit wurde der Gesundbrunnen zu einer prächtigen Kuranlage ausgebaut: Es entstanden Badehäuser, Kurhotels, eine Wandelhalle, der Kurpark, eine Kapelle und in der Umgebung eine Vielzahl an Spazierwegen entlang lauschiger Aussichtsplätze.

Sehenswert ist zunächst das zwischen 1750 und 1850 erbaute Park- und Gebäude-Ensemble selbst: Das frühklassizistische Neue Badehaus (erbaut 1778 bis 1786), die Wandelhalle (1843/44) mit teilweise verglaster Veranda, die Friederikenkapelle (1841/42), das ehemalige Brunnenhaus (1753) und Teile des alten Kurparks.
www.badrehburg.de

Friedrich-Stolberg-Allee 4, 31547 Rehburg-Loccum

Friedrich-Loeffler-Institut

Auf dem Gutsbetrieb des Klosters Mariensee in Neustadt am Rübenberge wurde um 1896 ein Remonteamt gegründet, wo junge Pferde für den Militärdienst ausgebildet wurden. Seit 1946 wird dort Tierzuchtforschung betrieben. Die Entwicklung der Forschungseinrichtung begann mit dem Anpachten des Klostergutes, um dort die Arbeiten des 1939 in Dummerstorf bei Rostock gegründeten „Kaiser-Wilhelm-Institutes für Tierzuchtforschung“ nach Ende des 2. Weltkrieges weiterzuführen.

Das Dummerstorfer Institut wurde zum „Forschungszentrum für Tierproduktion“ der Akademie für Landwirtschaftswissenschaften in der ehemaligen DDR und nach der deutschen Wiedervereinigung als „Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere“ der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) zugeordnet.

In der Gründungssitzung der Max-Planck-Gesellschaft im Februar 1948 bekam die Einrichtung in Mariensee den Namen „Max-Planck-Institut (MPI) für Tierzucht und Tierernährung“.

1976 kam das Institut zur Ressortforschung des damaligen Bundesministeriums für Landwirtschaft, wo es bis 2007 in Verbund der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) mit Hauptsitz in Braunschweig-Völkenrode war.

Am 1. Januar 2008 wurde das Marienseer Institut als „Institut für Nutztiergenetik“ dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI – Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) zugeordnet. Aktuell gliedert sich das Institut in vier Arbeitsgruppen, die Versuchsstation und die Verwaltung.

Das Institut liegt in unmittelbarer Nachbarschaft des Klosters Mariensee, das 1214 als Stiftung des Grafen Bernhard II errichtet wurde. Seit 1543 Herzogin Elisabeth eine evangelische Kirchen- und Klosterordnung für das Fürstentum Calenberg-Göttingen erließ, besteht das Kloster als evangelische Einrichtungen weiter. Die Kirche, als schlichter, frühgotischer Backsteinbau, ist das einzige Gebäude, das aus der Gründungszeit erhalten geblieben ist.

Das Kloster ist Teil des Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds (AHK) und wird von der Klosterkammer direkt verwaltet.

Friedrich-Loeffler-Institut – Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, Standort Mariensee, Höltystraße 10, 31535 Neustadt

Pressestimmen 2008

Deister aktuell, 10.09.2008
Figaro trifft Papageno ist bereits ausverkauft
Konzept der „Oper auf dem Lande“ findet hohen Zuspruch. Ausverkauft. Die Idee der Oper auf dem Lande scheint ein Volltreffer zu sein … Die Gäste der Oper auf dem Lande werden am Wochenende sicherlich einen ungewöhnlichen Zugang zur Oper kennen lernen.

HAZ/ Calenberger Zeitung, 15.09.2008
Heiteres Szenenspiel im Park
Der Mut aller Beteiligten, Kultur und Natur zu verbinden und Opernszenen in der natürlichen Kulisse des Rittergutes und des Landschaftsparks Eckerde spielen zu lassen, wurde belohnt. Mit Bravo-Rufen und lang anhaltendem Beifall bedankte sich das Publikum bei den Initiatoren und Mitwirkenden des Projekts OPER AUF DEM LANDE …

Deister-Leine Zeitung, 15.09.2008
Das „Wunderkind“ eröffnet die Oper
Ausverkauftes Haus auf dem Rittergut Eckerde I: die erste Opernveranstaltung der Stiftung Edelhof Ricklingen war zur Premiere von „Figaro trifft Papageno“ am Samstagnachmittag ein voller Erfolg. Emanuel Schikaneder trug als personifizierter „Roter Faden“ Verantwortung für die Überleitungen der Szenen. Gekonnt verknüpfte er die Handlungsstränge der einzelnen Bilder und Stücke miteinander und verkürzte somit eine zeitintensive Oper zu einem kurzweiligen Lustspiel …

Schaumburger Nachrichten, 30.09.2008
Grundschüler tritt als Mozart auf
Seinen ersten Auftritt vor großem Publikum hat der Nienstädter Simon Gums erlebt. Der siebenjährige Grundschüler war Teil des Festspielensembles „Oper auf dem Lande“ und schlüpfte bei der Aufführung „Figaro trifft Papageno“ auf dem Rittergut Eckerde bei Barsinghausen in die Rolle des jungen Mozart … „Das war alles echt toll und ich würde gern noch einmal bei einer Oper mitmachen“ …

Ricklinger, Oktober 2008
Riesenerfolg für die Oper auf dem Lande
… Der erste Opernteil des Programms „Die Zauberflöte“ begeisterte durch Anna Evans Regie-Einfälle wie ein Liebesnest für Papagena und Papageno, ein malerisch dahin gleitendes Ruderboot besetzt mit drei Knaben und dem unermüdlichen Impresario Emanuel Schikaneder (Hans-Peter Lehmann), der es sich nicht nehmen ließ, auch selber mitzusingen …

Pressestimmen 2009

zu „Der Odem der Liebe – in Szenen aus Così fan tutte und Don Giovanni“ am 5., 6.,7. und 13. Juni 2009

Deister-Leine-Zeitung, 6. Juni 2009
Ein tödlicher Fenstersturz zu Mozartklängen
Der Traum eines jeden Künstlers – ausverkauftes Haus am Premierenstart. … Ein Auszug aus Don Giovanni bildete den Abschluss. Allerdings wird der ewige Verführer (Dietmar Sander stimmgewaltig als Don Giovanni) am Ende nicht von der Erde verschlungen, wie es im Original-Libretto steht, sondern er stürzt bühnenwirksam aus einem Fenster im ersten Stock direkt vor die Füße des überraschten Publikums.
Lang anhaltender Applaus. . .

HAZ, Calenberger Zeitung, 6. Juni 2009
Zusammenspiel von Mozart und Natur
Publikum bedankt sich bei Sängern und Musikern für das Spiel unterfreiem Himmel
Die Szenen aus Così fan tutte hatte Regisseurin Vroni Kiefer modern arrangiert und unter den Linden an der Ostseite des Gutshauses spielen lassen. Nach der Pause hörte das Publikum die Liebeslieder im Kuhstall. Den Höllensturz wiederum erlebten die Besucher vor dem Hauptportal des Hauses.
Hans-Peter Lehmann, ehemaliger Intendant der Oper Hannover, lotste das Publikum als Librettist Lorenzo da Ponte von Ort zu Ort und machte amüsante Anmerkungen zu den gesungenen Mozart-Expertisen über den Wandel der Liebe.
Die Gäste wiederum waren begeistert von dem Zusammenspiel von Musik und Gesang, Tanz und Spiel sowie Natur und Mozart. … Großer Beifall…!

HAZ, 8. Juni 2009
Sympathisch dekadent
Hans-Peter Lehmann Festival „Oper auf dem Lande“
… Rahel Lichdi gibt eine anrührend verletzliche Fiordiligi, Denise Fischer eine eindrucksvoll leidende Donna Elvira, und Dietmar Sander darf zum stimmlich potenten Don Juan werden. Besondere Pluspunkte verdanken die szenisch geschickt strukturierten Opernquerschnitte der Inszenierung von Vroni Kiefer, die vor allem auf Humor und kluge Ortsausnutzung setzt.

HAZ, Calenberger Zeitung, 9. Juni 2009
Opernprojekt wird fortgesetzt
die Stiftung Edelhof Ricklingen plant weitere Produktion für den Gutspark in Eckerde
Die Stiftung, die Familie von Heimburg als Gastgeber, der ehemalige Opernintendant Hans-Peter Lehmann und Dirigent Matthias Wegele waren sich am Sonntagabend einig: Das Projekt „Oper auf dem Lande“ geht in die dritte Runde. Besucher dürfen sich wieder auf Szenen freuen – vermutlich aber nicht aus Mozart-Opern.

Pressestimmen 2010

zu „Ein Sommer(nachts)traum in Windsor““ am 31.7., 1., 7., 8., 14., 21.8.2010

HAZ, 8. August 2010

( …) Otto Nicolais Spieloper wird dabei ebenfalls ganz konservativ aber mit viel Charme und Spiellust entfaltet, als boulevardesker Schwank der schönen Stimmen. Hier trifft ein alter Staatsopernhase wie Heinz Maraun (der einen wanstig-liebenswerten Falstaff zum Erglühen bringt) auf die fabelhafte Denise Fischer, die von der kommenden Spielzeit an festes Ensemblemitglied der Jungen Oper in Hannover sein wird. Wie sie als Frau Fluth schmollt und lacht und intrigiert, wie sie überschäumt vor hämischer Laune, hört sich gut an und macht viel Freude. Insgesamt überzeugt hier das sehr junge Ensemble mit gesanglicher Verve und komödiantischer Ausgelassenheit.

Deister Aktuell, 4. August 2010
( …) Mit den stürmisch gefeierten Darbietungen des Sommer(Nachts)Traums, den „Lusigen Weibern von Windsor undsowie eines Liedteils hatten die Organisatoren ein prallgefülltes Kulturangebot auf die grüne Bühne gestellt, bei dem keine Wünsche übrig blieben. (…) Mit lang anhaltendem Beifall dankte das Publikum für einen ganz besonderen Opernnachmittag und die Gastfreundschaft der Familie von Heimburg.

HAZ, Calenberger Zeitung, 4. August 2010
Wie Puck in den Sommernachtstraum kam? Die ganz einfache Antwort darauf hatte Hans-Peter Lehmann: Weil er dabei sein wollte. ( …) In diesen schriftstellerischen Schaffensprozess wurden die entscheidenden Szenen der Oper eingewoben. So genoss das Publikum ein geschickt inszeniertes Schauspiel.

Deister-LeineZeitung, 4. August 2010
( …) Der lustige Schwank unter der Regie von Hans-Peter Lehmann mit Musik von Otto Nicolai lebte von spritzigen Einfällen, dem überzeugenden spiel und den starken Stimmen der Sängerinnen und Sänger. ( …) Das Publikum war hingerissen und spendete minutenlangen, hoch verdienten Beifall.

Heide Kurier, 24. August 2010
(…) Die teils bunt flatternden Kostüme und das märchenhafte Geschehen passten gut zur Naturbühne mit den ineinander verflochtenen Ästen der Büsche in Breidings Garten. Außer den hervorragenden gesanglichen Darbietungen sorgt Dirigent Matthias Wegele mit seinem kleinen Orchester am Rand der Bühne für herrliche, das konfuse Stück unterstreichende Töne. Der Tanz der Elfen und die lustig verwirrten Handwerker bereiteten viel Heiterkeit.

Elbe-Jeetzel-Zeitung, 16. August 2010
(…) Ein von Matthias Wegele einfühlsam und swingend dirigiertes Orchester junger Musikerinnen und Musiker lief dabei besonders bei den Brittenschen Werken zu Höchstform auf.

Pressestimmen 2011

zu „Ein Fest bei Prinz Orlofsky“, Aufführungen am 2./3. Juli, 10. Juli und 14. August

HAZ, Calenberger Zeitung, 4.Juli 2011
„Der Kuhstall wird zu einem Konzertsaal“
… Ambiente und Akustik im Kuhstall trugen zu einem reizvollen Opernerlebnis bei.

Deister-Leine-Zeitung, 4. Juli 2011
„Eintauchen in die schöne Opernwelt“
In Eckerde begeistern die Künstler. Das schöne Gefühl, die Liebe, wurde ausgiebig von „Opernprominenz“, wie Papageno, Carmen, Tamino, Cherubino und Adele von allen Seiten betrachtet.

Deister Aktuell, 9. Juli 2011
„Prinz Orlofsky feiert ein rauschendes Fest im Kuhstall“ … Verstärkt wurde der musikalische Leiter Nies nach der Pause durch das canorusquintett, fünf Holzbläser, die seit 2009 für Furore sorgen und 2011 den 1. Preis beim „Henri-Tomasi-Wettbewerb“ in Marseille gewannen. Am Ende war donnernder Applaus des Publikums im Kuhstall der verdiente Lohn für die Künstler auf der Bühne! Auf Wiedersehen 2012! Die Opernfreunde im Calenberger Land fiebern diesem Termin sicher schon entgegen.

Pressestimmen 2012

zu „Lortzing – Ein Wildschütz wird zum Waffenschmied, ein Zar zum Zimmermann“, Aufführungen am 7./8./14./15./21./22./29. Julit

Goslarer Zeitung, 31.07.2012
Sinnen-Schmaus
Bis zum Abend folgt ein heiterer Augen- und Ohrenschmaus dem nächsten. (…) die souveränen Gesangssolistinnen und Solisten sprühen vor Frische und wirken selbst in historischen Kostümen greifbar nah und vertraut. (…) Das Publikum dankt mit stürmischem Beifall und etlichen Bravorufen.

Leine Zeitung Neustadt, 16.07.2012
Die Idenser Premiere der Oper auf dem Lande war ein voller Erfolg. Da stimmte einfach alles: Musik, Darstellung, Atmosphäre waren perfekt. Etwa 500 Zuschauer erlebten am Wochenende in zwei Vorstellungen höchsten Hör- und Sehgenuss.

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 09.07.2012
Die Stimme der Natur
Zum fünften Mal wird die „Oper auf dem Lande“ zur Attraktion für Freunde der Idylle – und der Ironie.
(…) Dann kommt „Der Wildschütz). In einer gekürzten Fassung, aber die Highlights sind dabei. Dietmar Sander darf daran erinnern, dass der Graf von Eberbach ein Echo auf Mozarts „Figaro“ – Grafen ist. Juliane Harberg als überspannte Gräfin ist ebenso amüsant wie Maximiliane Schünemann als Baronin Freimann und die mezzosatte Camilla Lehmeier als Nanette. Julia Bachmann ist ein lebensdralles Gretchen. Götz Phillip Körner ein charmanter Baron Kronthal und Regisseur Hans-Peter Lehmann, „ei verbibsch“ als Haushofmeister der Drahtzieher des Ganzen. (…) Das Publikum bejubelt die Oper und das Landleben – und den gelungenen Cocktail aus Idylle und Ironie

Pressestimmen 2013

Pressestimmen 2015

Eintrittskarten

Der Vorverkauf unserer Eintrittskarten im Online-Shop beginnt am 22. Mai 2017

Vorverkaufsstellen

Für Eckerde I und Edelhof Ricklingen:
Stiftung Edelhof Ricklingen
info@operaufdemlande.de
Kartentelefon 0176 50868273 (ab 22.05.)
Mo. bis Fr. von 9:00 bis 12:00 Uhr

Für Eckerde I:
Bücherhaus Am Thie (10% Vvk)
Marktstraße 14
30890 Barsinghausen
Telefon 05105 1894

Für Edelhof Ricklingen:
Stadtteilzentrum (Freizeitheim Ricklingen)
Ricklinger Stadtweg 1
30459 Hannover
Telefon 0511 168-49595459

Für Bückeburg:
Kulturverein Bückeburg e.V.
Schlossplatz 5
31675 Bückeburg
Telefon 05722 3610

Für Bad Rehburg:
romantikbad@badrehburg.de
Telefon 05037 300060

Für Mariensee:
KG.Mariensee@evlka.de
Telefon 05034 393
oder
info@vinum-schloss-landestrost.de
Telefon 05032 9676500

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Impressum

Oper auf dem Lande
Stiftung Edelhof Ricklingen
Am Edelhofe 8
30459 Hannover
Zur Homepage

Vorstand
Charlotte v. Klitzing, Vorsitzende
Christa Grünreich

Alle auf dieser Webseite verwendeten Fotos sind urheberrechtlich geschützt.

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Künstlerisches Konzept

Wo Musik und Natur einander berühren

Ein Landschaftspark in spätsommerlicher Pracht: Das Laub hängt schwer an den großen alten Bäumen, die ersten Verfärbungen künden vom baldigen Herbst und die Zweige biegen sich unter dem Gewicht der Früchte, die sie tragen. An einem Bühnenbild, das so aussieht, müsste man lange arbeiten – und die Gefahr, dass es kitschig wirkt, ist nicht gerade klein.
Ganz anders liegt der Fall, wenn die Natur selbst das Bühnenbild bereitstellt, wie im Park von Gut Eckerde I. Die Einheit der Künste in dieser gestalteten Natur zu erleben, die ihrerseits ein Gartenkunstwerk ist, das ist ein Genuss für alle Beteiligten – Künstler wie Publikum.
Und auch die Künste befruchten sich gegenseitig: Wie anders wirkt die Musik in einem solchen Rahmen als daheim über die hochwertige Stereoanlage oder im Konzertsaal, wie fantastisch, fast unwirklich erscheint der Park, wenn er von Mozarts Musik durchflutet wird!
Neben diesen ästhetischen Erfahrungen gibt es zahlreiche praktische Gründe, die die Hausherren Anno und Karin von Heimburg und das künstlerische Team bewogen haben, diese Premiere zu wagen. Das Konzept sieht vor, dass seine einzelnen Bestandteile auch in anderen historischen Gartenanlagen aufgeführt werden können, eventuell in Kombination mit neuen Teilen, die den jeweiligen Bedingungen des Ortes angepasst werden. Damit beruht die „Oper auf dem Lande“ auf einer Idee, die den Gedanken der Nachhaltigkeit in sich trägt. Interessierte Gartenbesitzer sowie Sponsoren für zukünftige Aufführungen setzen sich gern mit der Stiftung Edelhof Ricklingen in Verbindung.
Für die beteiligten jungen Künstlerinnen und Künstler ist die „Oper auf dem Lande“ eine hervorragende Möglichkeit, das eigene Können in einem Zusammenhang zu erproben, der in vielfältiger Weise fordert: Die Aufmerksamkeit des Publikums im Freien ist schwieriger zu fesseln als in einem geschlossenen Raum, und doch ist die Situation sehr inspirierend. Denn auch das Publikum wirkt anders als in einem geschlossenen Raum, und die grandiose natürliche Kulisse bietet ein Forum, in dem es Freude macht, neue Wege zu gehen.

Verfasst zur Premiere im September 2008 von Hans-Peter Lehmann

Mitwirkende

  • Musikalische Leitung:Matthias Wegele
  • Regie:Renate Rochell
  • Musikalische Assistenz:Jakob Warlich
  • Regieassistenz:Eduard Lind

Gesangsolisten:
Franziska Abram, Sopran
Franziska Giesemann, Sopran
Katarina Andersson, Mezzosopran
Anna Schaumlöffel, Mezzosopran
Florian Neubauer, Tenor
Friedo Henken, Bass

Bläserensemble des Festivalorchesters Oper auf dem Lande
Akkordeon: Nastja Schkinder

Maske: Eva Potratzki
Kostüme: Karin Fliegel, Irmgard Gums
Kostümassistenz: Kathrin Danner
Bühnenbau und Technik: Wolfgang Ruppenthal, Jürgen Potratzki
Requisite: Ilona Schwerdt-Schmidt
Produktionsleitung: Christa Grünreich, Charlotte v. Klitzing (Stiftung Edelhof Ricklingen)
Produktionsassistenz: Götz Phillip Körner

Hosenrollen

von Händel bis Strauß

ca. 18:00 Uhr, Beginn 2. Teil

Was sind „Hosenrollen“? In vielen Opernkompositionen war es üblich, die Rollen von Knaben oder jungen Männern mit tiefen Mezzosopran- oder Altstimmen zu besetzen.

Zum Beispiel Cherubino aus der Mozartoper „Figaros Hochzeit“, Hänsel aus Humperdinks „Hänsel und Gretel“ oder Octavian aus dem „Rosenkavalier“ von Strauß und andere mehr. In einem bunten Reigen erleben Sie hier eine große Auswahl von Szenen, in Arien, aber auch Duetten oder Ensembles präsentiert.

Ende ca. 19:00 Uhr

Kaffeekantate

(J.S.Bach)

16:00 Uhr, Beginn 1. Teil

J.S. Bach, den man ja eher für ernstere Musik kennt, komponierte mit der Kaffeekantate (BWV 211) ein heiteres Kabinettstückchen.

Liesgen, Tochter aus gutem Wiener Hause braucht dringend Koffein. Ihr Vater Schlendrian versucht, ihr dies unter wüsten Drohungen abzugewöhnen. Erst als er ihr die Erlaubnis zur Heirat in Aussicht stellt, lenkt die eigenwillige Tochter ein, lässt aber heimlich verbreiten, dass sie nur einen Mann akzeptiert, der ihr auch in der Ehe jederzeit das Kaffeetrinken gestattet.

Pause ca. 17:00 bis 18:00 Uhr

Zwischen beiden Programmteilen liegt wieder eine lange Pause, in der die Zuschauer die Schönheiten der Parks, ihr mitgebrachtes Picknick oder die Köstlichkeiten der Landfrauen genießen können (je nach Aufführungsort, siehe auch Flyer).
Auf dem Edelhof Ricklingen findet zusätzlich zur Zeit der Opernaufführung eine Kunstausstellung im Park statt.

In der Pause und nach Ende der Vorstellung werden Speisen und Getränke angeboten (nicht im Eintrittspreis enthalten), auf dem Edelhof bringt jeder Picknickkorb und Decke mit.